Verletzungspech hatte keine Auswirkung für den KC 88 Wettenberg

26. Okt. 2009 | von | Kategorie: Presse

Erwarteter Niederlage in Wiebelskirchen folgte sicherer Erfolg über Rösrath

(T.W.) Trotz Verletzungspech erreichte der KC 88 Wettenberg am zweiten Doppelspieltag der 2. Bundesliga Süd sein Wunschergebnis. Erwartungsgemäß war man beim neuen Tabellenführer Wiebelskirchen chancenlos, konnte dann aber gegen Rösrath alle Punkte behalten.

Zum Spiel, auf den schwierigsten Bahnen der Bundesliga, beim TuS Wiebelskirchen/Rombach reisten der KC 88 Wettenberg ohne seinen angeschlagenen Topspieler Jörg Ahnert. Björn Georg (763) und vor allem Jörg Schnell (776) scheiterten nur knapp an Michael Thräm (784), während Klaus Steier (806) die Saarländer mit 51 Holz in Front brachte. Rainer Scheidt (760) und Sascha Frank (764) reihten sich gut ein, konnten aber Harald Schmieschek (792) und Martin Bölk (783) nicht in Bedrängnis bringen. Während dann Klaus Wiltschka (744) und Klaus Künstling (726) nach ließen, erlaubte Markus Lerner (755) die einzigen Einzelwertungen für Wettenberg. Alexander Tobä (815) sicherte mit Tagesbestleistung den Sieg der Gastgeber.
Nach kurzer Nacht ging es dann am Sonntagmorgen gegen das als auswärtsstark bekannte Team von CfK GW 65 Rösrath. Die Gäste bauten auch mit Friedhelm Kohlhoff (825) gleich Druck auf, dem Rainer Scheidt (812) nicht Stand halten konnte. Jörg Schnell (859) hingegen zeigte den Siegeswille, während Ralf Hennes (777) zurückfiel. Im Mittelblock kam dann die Schrecksekunde für Wettenberg. Björn Georg musste frühzeitig verletzungsbedingt ausscheiden und wurde durch Klaus Wiltschka ersetzt, der (774) dann knapp an der Vorgabe von Hennes scheiterte. Auch die beiden Rösrather Uwe Peters (785) und der Alt-Internationale Josef Hennes (796) setzten sich davor. Glücklicherweise zeigte sich Klaus Künstling (831) wenig beeindruckt und überbot die Gäste. Im Schlussdurchgang konnte dann Thomas Zimmermann (785) und Routinier Manfred Selge (781) nicht wie im Vorjahr, als sie den Zusatzpunkt mitnahmen, für Rösrath zulegen. Dagegen spielte der verletzungsgeplagte Jörg Ahnert (836) seine Routine aus und sicherte mit dem aufblühenden Sascha Frank (854) die wichtigen drei Punkte.
Damit rangiert man vor dem letzten Spieltag der Hinrunde weiter überraschend auf dem dritten Platz und kann diesen, kommendes Wochenende, mit einem durchaus möglichen Sieg beim Schlusslicht Überherrn untermauern.