KC 88 Wettenberg kann die Abstiegsrunde nicht vermeiden

2. Feb. 2010 | von | Kategorie: Presse

Zwei statt vier Punkte in den Spielen gegen Wiebelskirchen und in Rösrath

(T.W.) Durch den Punktverlust gegen die stark aufspielenden Wiebelskirchener und den verpassten Zusatzpunkt in Rösrath hat es der KC 88 Wettenberg die Abstiegsrunde der 2. Bundesliga Süd zu vermeiden.

Der Doppelspieltag sollte dem KC 88 Wettenberg die Rettung bringen und das Abrutschen in die Abstiegsrunde verhindern. Allerdings setzte es bereits im Heimspiel gegen den TuS Wiebelskirchen/Rombach einen Punktverlust. Zunächst sah es recht viel versprechend aus, denn Jörg Schnell (848) konnte den stark aufspielenden Alexander Tobä (840) halten und Rainer Scheidt (823) hatte keine Probleme gegen Werner Rauber (787). Danach konnte Sascha Frank (861) sich an die Spitze setzen, aber Klaus Künstling (808) vermochte es nicht Sascha Leißmann (818) und Harald Schmieschek (828) in Schach zu halten, der zudem noch vor Scheidt ins Ziel kam. Die Saarländer hielten mit Klaus Steier (818) und Michael Thräm (825) den Druck hoch, dem nur Jörg Ahnert (876) gewachsen war. Björn Georg (792) schaffte nicht die erforderlichen 829 Holz und so ging der Zusatzpunkt an die Gäste.
Nun war ein Punktgewinn bei CfK/GW 65 Rösrath unabdingbar, da diese in Gilzem am Vortag nichts ausrichten konnten und Siegen bei M85 Mittelhessen punktlos geblieben war. Die Hausherren legten mit Friedhelm Kohlhoff (877) und Ralf Hennes (862) jedoch enorm stark vor. Jörg Schnell (796) und Klaus Künstling (759) waren hier nur Statisten. Während Uwe Peters (852) die Spur weiter verfolgte eröffnete Michael Stippe (795) die erste Chance. Klaus Wiltschka (739) und Rainer Scheidt (749) waren allerdings weit davon entfernt diese zu nutzen. Die Entscheidung musste im Schlussdurchgang fallen, in dem Rösrath mit Thomas Zimmermann (836) und Manfred Selge (820) die Hürde etwas niedriger setzten. An dieser scheiterte dann aber Sascha Frank (804), so dass die Tagesbestleistung von Jörg Ahnert (907) nicht mehr zum Punktgewinn reichte.
Da gleichzeitig Gilzem beim Vorletzten in Überherrn erwartungsgemäß einen Punkt erspielte, reicht nun auch am letzten Spieltag ein Drei-Punkte-Erfolg gegen diese nicht um noch den rettenden Platz sechs zu erreichen. Damit ist die Abstiegsrunde der 2. Bundesliga gebucht, in der es gilt mindestens den Relegationsplatz acht zu erreichen.